Veranstaltungsankündigung: Vortrag zum Thema Rechtsextremismus
Entwicklungen im Rechtsextremismus,
aktuelle Erscheinungsformen,
Werbemethoden,
Internet
Vortrag mit anschließender Diskussion
von Maren Brandenburger
(Pressesprecherin des niedersächsischen Verfassungsschutzes)
Mittwoch 09.05.2012, 18 hst
Wo: VDSt-Hannover, Fichtestraße 40/42
Festkneipe der F! Bructeria zu Stadtlohn
Im Jahre 2008 erzählte meine Mutter einem Bekannten beiläufig, dass ich in Hannover einer Studentenverbindung beigetreten sei und mittlerweile ein Jahr auf dem Haus leben würde. Nur wenige Tage später erhielt ich adH eine Einladung zum Stiftungsfest des Akademischen Ferienzirkels Bructeria zu Stadtlohn, das am kommenden Wochenende stattfinden sollte. Da ich an den Tagen nichts vor hatte machte ich mich auf in meine Heimatstadt, um die Festkneipe zu besuchen und musste feststellen, dass die mehrheitlich philistrierten Anwesenden noch den ein oder anderen “`Schluck aus der Kanne reißen”‘ konnten. Es wurde ein grandioser Abend in gemütlicher westfälischer Runde bei dem etwa 50 Personen der Festrede von Georg Graf von Kerssenbrock-Praschma zum Thema: “`Keilen oder Keiler? – Eine Bestandsaufnahme studentischer Jagdtraditionen”‘ lauschten um im Anschluss ein straff geführtes, aber stets sehr unterhaltsames Inoffiz zu erleben.
Seitdem sind vier Jahre vergangen und ich besuchte seitdem jedes Jahr das Stiftungsfest auf dem ich zwischendurch auch den VDSt Aachen-Breslau II habe chargieren sehen. Ich traf alte Freunde wieder und freundete mich mit bis dato unbekannten Akademikern meiner Geburtsstadt an, habe Burschenschafter aus Chile getroffen, aber leider nie die Möglichkeit gehabt den eigenen Bund chargieren zu sehen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass man mir 2008 sagte, dass ich als ordentlicher Stadtlohner Akademiker meinen Bund chargieren lassen sollte, da man mir doch sonst leicht mangelndes Engagement vorwerfen könnte. Wie oben erwähnt besuchte ich auch 2009 und 2010 die Festveranstaltung, war jedoch jeweils nicht in der Lage die Aktiven zum Chargieren zu überreden. Meist scheiterte es jedoch nicht an der Lust der Aktiven, sondern meist an dem vollen Terminkalender und der Überschneidung mit Bundesveranstaltungen.
Mit der Wahl des neuen Seniors sollte sich das jedoch ändern. Früh meldete ich mich, dass am historischen 11.11.2011 die Festkneipe stattfinden wird und das an diesem Wochenende doch bitte keine andere Veranstaltung stattfinden möge. Ich erhielt die Bestätigung des hohen Chargen und war wenige Wochen später sehr verwundert, dass an genau diesem Wochenende der Aktivenbesuch der Farbenbrüder vom VDH Oppeln geplant war. So kam es dann auch, dass nicht der sicherlich zu optimistisch geplante Reisebus, sondern nur ein PKW am Freitag aus Hannover ins schöne Westmünsterland aufgebrochen ist. Gegen 18 Uhr trafen wir ein, um in meinem Elternhaus die Betten zu beziehen und uns zu stärken, ehe wir uns zur Gaststätte aufmachten.
Zum Marsch chargierten 5 Abordnungen, die aus ganz Deutschland entsannt wurden, ein um im Anschluss zum Platz 1 der Kneipeneröffnungslieder “`Hier sind wir versammelt”‘ die Veranstaltung zu eröffnen. Nach der Begrüßung der örtlichen Kleinstadtprominenz haben wir der Festrede des Verbandsseelsorgers des CV (Farbenbruder Ulrich Bonin) zum Thema “`Echt korporiert sein”‘ lauschen dürfen. Nach anfänglichem Misstrauen hatte selbst Vorzeigeprotestant Bbr. Rademaker seinen Spaß, der vom Kenner des Deutschen Couleurstudententums schon nach kürzester Zeit überzeugt war. In vielen Kleinen Anekdoten ging er seinem Thema nach, wurde jedoch immer wieder durch die lachende Corona unterbrochen. Nach dem “wohl längstem Offiz aller Zeiten” (Bbr. Rademaker) zogen die Chargen aus um sich im folgenden Inoffiz in die Corona zu mischen. Im zweiten Teil der Kneipe ging es dann gleich den Rauchern an den Hals, die zur öffentlichen Belustigung, ihrer Sucht stehend auf dem Kneipmöbiliar nachkommen sollten, dies jedoch meist verweigerten um einen “Schluck aus der Kanne zu reißen”. Nach dem Mitternachtsschrei, von zwei Bierpianisten 4-händig gespieltem Krambambuli und dem traditionellen Austrinken der neuen Studentenmütze zweier Stadtlohner Burschen, wurde die Kneipe unter den Tisch geschlagen.
Nachdem wir daraufhin dem ein oder anderem Sportlichen nachgekommen sind und sich die Corona langsam lichtete, machten wir uns auf die griechische Wirtschaft beim Helenagrill zu unterstützen ehe wir ins Bett fielen.
Am nächsten Tag starteten wir mit einem gesunden Frühstück in den Tag. Neben fast zwei Kilogramm Mett und reichlich Zwiebeln wurde nur Salz und Pfeffer gereicht, was jedoch von allen Beteiligten so gewünscht wurde. Gestärkt machten wir uns daraufhin wieder in Richtung Hannover (bzw. Antwerpen) auf und resümierten das Wochenende, dass hoffentlich allen positiv in Erinnerung geblieben ist.
Mein besonderer Dank geht an dieser Stelle nochmal an die drei Chargen, die unseren Bund während der Kneipe sehr würdig repräsentiert haben, an Bbr. Rademaker, der mir während der Kneipe Gesellschaft leistete und mir das ein oder andere Mal aus der Blume bzw. Pfütze half und natürlich Bbr. Brunkhorst, der extra eine so weite Anreise auf sich genommen hat.
Mittelalterliche Tafelrunde
Es ist kalt und dunkel. Zwei Fackeln erhellen den Eingang. Im Hof bedecken Laub und Stroh den Boden. Im Saal ist die Tafelrunde schon festlich eingedeckt worden und hungrige Ritter, Knappen und Hofdamen können sich an Zwiebelbrot, zweierlei Schmalz und heißem Trank laben.
So begann die traditionsreiche mittelalterliche Tafelrunde in der Fichtestraße. Und auch dieses Jahr war es eine der bestbesuchten Veranstaltungen im Wintersemester. Nicht nur Aktive und andere bekannte Gesichter waren gekommen, sondern auch die neuen Hausgäste und deren Freundinnen und Kommilitonen aus dem ersten Semester. Dieser Ansturm lag einerseits sicherlich an der gemütlichen Atmosphäre und liebevollen Dekoration andererseits natürlich auch an dem herrlichen Festmahl in Form eines Drei-Gänge-Menüs. Und all das gezaubert von Familie Spoida, die Kürbisse püriert, Puten gegrillt, Knödel gekocht und Äpfel gebacken haben.
So war es der perfekte Anlass, Sarah, die Freundin des Bundesbruders Rademaker, mit einem Sektzipfel zu ehren, den sie freudestrahlend und fast sprachlos entgegen nahm.
Außerdem unterhielt unser neuer Alter Herr Blume die Anwesenden mit zwei mittelalterlichen Gedichten von Heinz Erhart und unser ebenfalls neuer Alter Herr Nusche erinnerte an den verstorbenen Bundesbruder Stolle, der diese Veranstaltung in ihrer Urform vor Jahren gegründet hat.
Nach Ende des offiziellen Teils konnte man den Abend bei Bier, Glühwein und heißem Met feuchtfröhlich ausklingen lassen.
Pizzaessen mit Vortrag
Am Sonntag den 16. Oktober fand gegen 20 hct das alljährliche Erstsemester-Pizzaessen kombiniert mit einem Vortrag über Krankheiten, Verletzungen und Problemen bei Pferd und auch Rind von unserem Bundesbruder Johannes Böttcher statt, der diesen mit eigenen Erfahrungen ausschmücken konnte.
Begonnen wurde die Veranstaltung mit geringfügigem Zeitverzug, da immer noch Gäste eintrafen und den Saal bis auf den letzten Platz ausfüllten, sodass sogar mit der Biergarnitur ausgeholfen werden musste.
Die gestellten Speisen und Getränke fanden großen Anklang unter den Gästen und wurden so auch reichlich nachgefragt, obwohl während des Vortrags Bilder gezeigt wurden bei dem nicht jeder seinen Appetit wahren kann. Hier erwies sich dann, dass das Publikum aus angehenden Veterinärmedizinern bestand.
Nach etwa eineinhalb Stunden fand der Vortrag sein Ende und man konnte das Résumé ziehen, dass der Vortrag der Zielgruppe gerecht war und dieser auch sehr gefallen hat. Im Anschluss wurden noch Fragen besprochen und Dr. med. vet. Böttcher bekam eine Flasche Wein von Bundesbruder Jan Schrödel überreicht. Wie es die Tradition und die Gastfreundschaft verlangt, wurden die Gäste anschließend noch auf ein Getränk in der Kellerkneipe eingeladen, was viele dankbar annahmen und so den Grundstein für einen lustigen Abend legten. Nach einigen Stunden der Unterhaltung und des Biergenusses lichteten sich die Reihen der Besucher und so fand ein sehr unterhaltsamer und Abwechslungsreicher Abend langsam sein Ende.
Nachbarschaftsabend
Der alljährliche Nachbarschaftsabend des Wintersemesters fand wie immer in der Kellerkneipe statt. Der Abend war gut besucht von den Aktivitas, Fuchsen und alten Herren des VDSts, sodass die Kellerkneipe gut gefüllt war, obwohl lediglich zwei Nachbarn das Angebot wahrgenommen hatten. Der Vorteil dabei war, dass diese beiden Nachbarn den Abend über viel Gelegenheit hatten sich mit den Bundesbrüdern auch über Standardthemen hinaus zu unterhalten. Die entspannte, angenehme Feierlaune und die an die Gewohnheiten der Nachbarsgäste angepasste Musiklautstärke schien meiner Auffassung nach den gewünschten Effekt einer nachbarschaftlichen Annäherung sehr begünstigt zu haben.
Außerdem bot der Abend den Hausgästen bereits eine gute Möglichkeit in Vorbereitung auf das Stiftungsfest am folgenden Wochenende einige der Alten Herren in vertrauter Umgebung etwas besser kennen zu lernen. Ein weiterer Quell interessanter und horrizonterweiternder Gespräche. Neben den üblichen Getränken wurden Piccolinis und mit Liebe zubereitete Käsespieße angeboten, die gut angenommen wurden und einen stilvollen Kontrast zu Erdnussflipps und Salzstangen bildeten.
Obwohl die Nachbarn bereits um 22:00 Uhr herum das Haus verließen, feiert die übrigen noch bis spät in die Nacht. Kurzum: Ein gelungener Abend.
Tiho-Büchervorstellung
Da ein sehr breites Spektrum an Literatur für den Studiengang der Tiermedizin angeboten wird, fühlt man sich als Erstsemester von der schieren Masse der Bücher und den anfallenden Kosten schnell erschlagen. So gab es bei uns auf dem Haus wieder die alljährliche Büchervorstellung, um Tipps über Bücher, welche sinnvolle Investitionen oder eher verschwendetes Geld darstellen, zu geben.
Moderiert wurde der Abend von Jan Schrödel und Maximilian Pflitsch, welche von ihren Erfahrungen mit den unterschiedlichen Büchern erzählten. Da leider der Chemie-Vorkurs ausgefallen war, es dadurch weniger Möglichkeiten zum Werben gab und einige Studenten auch noch gar nicht angereist waren, fiel die Teilnehmerzahl im Gegensatz zu den letzten Jahren recht mager aus, was dem Informations- und Unterhaltungswert der Veranstaltung jedoch nicht im Wege stand. So berichten Jan und Maximilian bunt von Ihrer Zeit als Erstsemester, wobei schöne Anekdoten zu Büchern und Professoren erzählt wurden. Das Publikum zeigte großes Interesse und es wurden viele Fragen zu den Büchern oder zum Studium allgemein gestellt.
Nach Abschluss der Büchervorstellung konnten sich die Besucher die Bücher einmal persönlich ansehen, da Die Fachbuchhandlung Schaper uns mit Büchern zur Anschau unterstützt hatte.
Es wurde sich anschließend viel über das Studium und seine Hürden, Meinungen zur Universität, Professoren und Hannover zwischen den Aktiven und den Besuchern ausgetauscht. Mit dem Ende des offiziellen Teils wurden die Besucher in die Kellerkneipe eingeladen, was auch gerne angenommen wurde.
So klang der Abend mit interessanten Geschichten und kühlen Getränken entspannt und fröhlich aus.
Besuch bei AH Heimsath
Schulden sind Ehrensache, sagt der Volksmund. Daher waren die ehemaligen Fuxen Mehrlein und Wulfsberg mehr oder weniger gezwungen ihre Schulden von der Fuxenversteigerung des vergangenen Stiftungsfestes bei AH Heimsath zu begleichen.
Lars hatte dann tatsächlich auch am besagten Wochenende Zeit und zur Ehrenrettung reisten einige tapfere Bundesbrüder mit, um den Verlust von Daniel zu ersetzen. Unsere Aufgabe: Das korrekte Stapeln von Kaminholz. Vorraussichtliche Arbeitsdauer: Samstagmorgen bis Sonntagmittag. Nachdem wir uns pünktlich in Hannover aufgemacht hatten, kamen wir um 11Uhr bei besagten AH an und begannen mit unserer schweißtreibenden Arbeit. Die Arbeit geriet mehr als einmal ins Stocken, da einige Bundesbrüder mit dem Konsum eines Getränkes bestehend aus Malz und Hopfen beschäftigt waren.
Stunden später (ca. 12:30) war die Herausforderung beendet und die Arbeit konnte erfolgreich beendet werden. Wie wir erfuhren stand uns zur Belohnung ein abwechslungsreiches Wochenendprogramm bevor, was die vorangegangenen Strapazen ungeschehen machen sollte. Und so machten wir uns nach einem vorzüglichen Mittagsmahl mit den Fahrrädern auf den Weg um die Umgebung zu erkunden. Das Ziel war der sogenannte Swin-Golfplatz („Proletarier Golf“). Mit größeren Bällen und größeren Schlägern waren auch wir in der Lage Golf zu spielen. Ein Hindernis stellte auf diesem offenen Golfplatz jedoch die enorme Hitze dar, da uns kaum Schatten zur Verfügung stand und auch die Kaltgetränke bereits nach dem zweiten Loch zur Neige gingen. Nach dieser Runde Golf fuhren wir mit unseren Rädern weiter und machten einen Zwischenhalt in einem Biergarten und fuhren im Anschluss in ein nettes kleines Restaurant weiter, wo wir vorzüglich gespeist haben. Auf dem letzten Teil unserer Radtour verschlug es uns zurück zu AH Heimsath, wo wir es uns dann gemütlich machten.
Während dieser geselligen Runde wurden auch wichtige Themen über unseren Bund und Verband angesprochen und diskutiert. Unterbrochen wurde diese Runde durch das Verschwinden und geradezu magische wiederauftauchen eines Bundesbruders. Um ca. 12Uhr nachts fassten die vier verbleibenden Bundesbrüder den Entschluss noch loszuziehen und „Party zu machen“. Dieses Unterfangen stellte sich in der Weltmetropole Glandorf jedoch als schwer umsetzbar heraus und so landeten wir nach Umwegen letztlich in der Bäckerbörse, eine kleine Diskothek, welche nur unwesentlich größere war, als unsere Kellerkneipe. Darüber hinaus waren die Bierpreise ebenfalls deutlich höher angesiedelt. Nichts desto trotz hatten wir noch ein paar schöne Stunden und machten uns im Morgengrauen auf den Weg nach Hause um noch ein paar Stunden Schlaf zu erhaschen.
Abgerundet wurde das Wochenende schließlich durch einen Besuch in der Iburg am Sonntagmorgen, während dem einer unserer Bundesbrüder noch mit den Nachwirkungen der nächtlichen Eskapaden zu kämpfen hatte.
Alles in allem war es ein wirklich geniales Wochenende dem es an nichts fehlte. Vielen Dank Dieter! Gerne wieder.
Chargenkabinett für das WS2011/12 gewählt
Nachdem, mit Bbr. Schrödel, der Senior für das WS2011/12 schon gewählt worden war, kamen gestern die restlichen Chargen dran. Wir gratulieren folgenden Bundesbrüdern zu Ihren gewonnen Wahlen:



